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Die Brustvergrößerung

 

Eine Brustvergrößerung wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt, allerdings ist es möglich, die Brust-OP auch mit örtlicher Betäubung vorzunehmen und durchzuführen. Ziel einer Brust-OP ist es, neben der Brustvergrößerung, auch eine möglichst natürliche und symmetrische Formung der Brust zu erreichen. Dies ist selten eine leichte Herausforderung, da es nicht immer einfach ist, eine symmetrische Brustgröße zu erreichen.

Wenn die Brust straff ist, wird bei der Brustvergrößerung in der Achselhöhle, am Brustwarzenrand oder unterhalb der Brust die Haut eingeschnitten und vor oder hinter dem Brustmuskel wird eine Aussackung präpariert. Ist dies geschehen, wird das Implantat eingesetzt. Meist wird auch noch körpereigenes Gewebe hinzugefügt, welches aus dem unteren Bauchbereich entnommen wird, nicht selten genügt es, eine Brustvergrößerung lediglich mit eigenem Gewebe durchführen zu lassen.

Die, bei einer Brustvergrößerung, verwendeten Implantate bestehen aus einer glatten oder einer strukturierten Silikonhülle. Diese Hülle wird mit Silikongel, Kochsalzlösung oder einem Gemisch aus beidem gefüllt.

Natürlich können nach einer Brust Op auch verschiedene Schwierigkeiten und Komplikationen auftreten. Unter anderem kann es zu verringerter oder erhöhter Sensibilität und zu Spannungszuständen der Brust kommen, die jedoch meist wieder verschwinden. Außerdem kann es zu Infektionen, Nachblutungen und Narbenbildung kommen, sowie zu funktionellen Beeinträchtigungen der Brust und der Brustwarzen. Wird bei der Brustvergrößerung ein Nerv durchtrennt, kann ein vorübergehendes oder dauerhaftes Taubheitsgefühl einsetzen, außerdem kann es, sofern die Brustwarze versetzt wird, zu Gefühlsstörungen kommen. Stillen ist nach einer Brustvergrößerung nicht mehr möglich. Vor dem Eingriff sollte auf jeden Fall beachtet werden, dass, aufgrund der Wundheilungsbeeinträchtigung, auf das Rauchen, sowie auf die Einnahme von blutverdünnenden Mitteln, vor und nach der Operation verzichtet werden sollte. Auch sollte man nach der Operation körperliche Belastung und ruckartige Armbewegungen mindestens 6 Wochen lang vermeiden. Ebenso sollte auch intensive Sonneneinwirkung in den ersten Monaten vermieden werden, da es an den Narben gegebenenfalls zu Pigmentstörungen kommen kann.

 

 

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